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Stromnetzunabhängiges System für Armaturen-Antriebe
Auch für abgelegene Wasser-Leitungen: WPM-Kombigerät:
(Nürnberg). Die BÜSCH Technology GmbH & Co. KG, Nürnberg, verweist auf laufende Projekte von Italien bis Singapur für ihren neuen, patentierten Armaturen-Antrieb „Wireless Power Master WPM“. Dieser funktioniert mit Sonnenpaneel und Windrad. Das clevere Strom-Managementkonzept ermöglicht dem Antrieb hohe Ausdauer – „der Wireless Power Master ist mittels Mobilfunk weltweit fernsteuerbar“, sagt BÜSCH-Geschäftsführer Oliver Schmidt.
Beim WPM (s. Fotos), handelt es sich um einen autarken Armaturenantrieb mit eigener permanenter Energieversorgung – inklusive Fernsteuerung und Fernwartung. Geeignet ist die Neuheit vor allem für Regenrückhaltebecken, Hochwasserschutz, Stauwehre, Pumpstationen sowie Fernversorgungsleitungen für Wasser, Gase und Öle.
Ursprünglich war die Neuheit vor allem für Länder gedacht, in denen Trink- oder Abwasserarmaturen weite Strecken von öffentlichen Stromnetzen entfernt sind.
Schon das Verlegen von 100 Metern Versorgungsleitungen (Strom) für die Steuerung und den Betrieb einer Armatur verschlingt enorme Kosten. Diese entfallen beim WPM, das mit einem eigenen Solarpaneel und einem Windrad (so genanntes WPM-Kombigerät) völlig autark den Betrieb einer Armatur ermöglicht.
Sensoren messen völlig eigenständig relevante Werte
Sensoren an der Armatur messen Parametrie-Daten, wie z.B. Wasserdruck, Durchfluss, Füllstand oder die Kontaminierung durch mineralische Öle. WPM reagiert daraufhin eigenständig mit der vom Anwender definierten Armatureinstellung oder wartet auf einen Steuerbefehl der Leitwarte. Jede Aktion des WPM, selbstständig oder ferngesteuert, wird dem Betreiber per SMS oder eMail mitgeteilt und protokolliert.
Der WPM funktioniert weltweit und kann überall an die jeweiligen lokalen Naturgegebenheiten angepasst werden. Der Serviceaufwand ist minimal, entsprechend zu vernachlässigen sind die laufenden Betriebskosten. Eben nicht nur in menschenleeren Weiten, sondern auch hierzulande. Aufgrabungs-, Anschluss- und Energiebereitstellungskosten entfallen, was vor allem in städtischen Gebieten enormen Aufwand spart.
Selbst wenn tagelang (wie z.B. in den skandinavischen Ländern) die Sonneinstrahlung ausbleiben sollte, funktioniert der intelligente WPM – dank des internen Energiespeichers – weiterhin. Ein Windrad schenkt zusätzliche Energie, ohne Kosten.
GPRS-Signale per SMS oder Mobiltelefon steuern die Vorgänge aus der Ferne –, umgekehrt können die Armaturen auch manuell bedient werden. „Ein Eingreifen ist jederzeit möglich“, ergänzt BÜSCH-Geschäftsführer Oliver Schmidt. „Laufende Projekte für das neue Produkt gibt es mittlerweile von Italien bis Singapur“, wie Schmidt mitteilt. •
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Fotohinweis: Foto Christian Günther.
Informationen zur BÜSCH Technology GmbH & Co. KG:
Das Unternehmen wurde 1980 von Waltraud und Horst Schmidt sowie Hans-Joachim Büttner gegründet. Heute werden über 70 Mitarbeiter an drei Standorten beschäftigt, Hauptsitz ist Nürnberg. Hergestellt werden Teleskop-Einbaugarnituren, mobile Elektroantriebe und Edelstahlarmaturen bis DN 3.000 für den Bedarf der chemischen Industrie und der kommunalen Wasser- und Abwasserwirtschaft im In- und Ausland. BÜSCH ist ISO-9001-zertifiziert. Geschäftsführer sind Dipl.-Ing. Oliver Schmidt und Jochen Büttner.
Findelwiesenstraße 15, 90478 Nürnberg, Telefon 0911-46254-0. www.buesch.com
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