BUESCH - Artikel

Pressemitteilung vom: 04.03.09

BÜSCH Technology entwickelt „TELEMAX“-System weiter:

Einbaugarnituren – flexibel für jede Bodentiefe

(Nürnberg). Rohrnetzbetreiber und Stadtwerke dürften hinschauen: Die BÜSCH Technology, Nürn­berg, konzipierte und vertreibt seit März 2009 TELEMAX, die weiterentwickelten Teleskop-Einbau­gar­nituren aus Edelstahl. Diese können je nach Bodentiefe aufeinander aufgebaut werden, sind also variabel. Das Neue und Besondere: „Diese hochwertige Einbaugarnitur macht die Montage und das Betreiben an Armaturen flexibel für jeden Einsatzbereich“, schildert BÜSCH-Produkt­manager Andreas Kerl, „beim Einsatz an den VAG-Schiebern BETA 200/300 sind sie sogar schmutzdicht zur Armatur.“

Er ergänzt: „Wir nennen es die nächste Generation für Wasser- und Gasrohrnetze.“ Die Weiterentwicklung des seit Jahren erfolgreichen „Tele-EG VA“-Systems stammt aus dem eigenen Haus: Unterschiedliche Straßenhöhen – bzw. umgekehrt: je nach Rohrdeckungs­bereich unterschiedlich tief im Erdboden verlegte Armaturen in Versorgungsrohrnetzen – machen bisherige Einbau-Gar­ni­tu­ren in der Bauphase oberhalb der Straßenschotterebene an­fällig u.a. für Baustellenfahrzeuge: Die Gestänge ragen über die Schotterdecke hinaus, werden umgeknickt oder umgefahren.

Die Einbaugarnitur kann je nach Bedarf „versenkt“ oder wieder herausgezogen werden: Die Edelstahl-Stange ist auf das nötige Maß ausziehbar und wird zusammen mit dem Hülsrohr in der gewünschten Auszugshöhe sicher fixiert. Das Gestänge ragt nicht mehr als gewünscht bzw. notwendig über die Straßenebene hinaus; es „wächst“ mit dem Straßenbau. umgebende PVC-Hülsrohr ist so stark ausgelegt, dass es jederzeit die Funktionalität der Einbaugarnitur sicherstellt, und es schützt die Einbaugarnitur gegen Beschädigungen während Transport und Montage.

Dieses seit Jahren bewährte Verfahren wurde von der BÜSCH Technology weiter entwickelt. Kerl erklärt: „Wir haben natürlich alle bewährten Eigenschaften beibehalten. Das weiter optimierte System ist zudem problem- und werkzeuglos einbaubar, auszugsicher, zuverlässig verstell­bar und selbsthaltend in jeder eingestellten Rohrdeckung.“ Auch nach 25 bis 30 Jahren noch weist der Fachmann der TELEMAX problemlose Bedienbarkeit zu; das Edelstahlgestänge selbst ist frei von Korrosion und, im Gegensatz zu verzinkten Einbaugarnituren, unanfällig gegen Kriechstrom­fluss im Erdboden.

Den besonderen Clou schließt der Produktspezialist gleich an: „Mit der TELEMAX sind wir völlig flexibel, weil wir die Garnituren aufeinander aufbauen können. Das hat es so bislang nicht gegeben – eine Systemlösung, mit der immer die notwendige Rohrdeckung hergestellt werden kann. Und das, ohne einen unnötig großen Vorrat an Klein- und ANbauteilen bevorraten zu müssen. Dafür gibt es drei Basis-Größen mit den jeweils zur Armatur passenden, genormten Kuppelmuffen.“ Diese drei Basisgrößen genügen, um beinahe jede Bodentiefe „bedienen“ zu können.

Kerl nennt die Größe für Hausanschlussarmaturen; die Größe DN40 – DN150 mm und die Größe DN200 – DN300 mm. Durch die Möglichkeit, zwei oder mehrere TELEMAX aufeinan­der zu stecken, ist immer die richtige Rohrdeckung zur Hand. Damit sind Rohrdeckungen von 90 cm bis hin zu 4 Metern zu bewältigen.

Mit diesem System können die Einbaugarnituren bei allen Einsatzkonstellationen verlängert werden. Die TELEMAX werden schnell, kostengünstig sowie form- und kraftschlüssig mit­einander verbunden. Dafür werden der vorhandene Vierkantschoner und die Kuppelmuffe an der Unter- bzw. Oberseite der jeweiligen Garnitur entfernt – und dann die beiden gewünschten Garnituren mit einem bereits mitgelieferten Edel­stahlsplint verbunden.

„Klickfix“ vereinfacht Montage unter schwierigen Bedingungen

Und auch der zweite Clou, wie Kerl schildert, hat es in sich: „Die Glocke und der Deckel sind verrastbar. Das gibt es nur bei der TELEMAX; es macht das Verlängern einfach und auch im Nachhinein korrigierbar. Die neu entstandene, größere Garnitur bleibt auch an der Verbindungsstelle schmutzdicht.

Vor Ort an der Baustelle ist das eine Erleichterung; das Anpassen an die Rohrdeckung geht schnell. Da müssen nicht erst zwei Schlüsselstangen kompliziert verbunden werden.“ Eine weitere Erleichterung geschieht durch das Nutzen des „Klick-Fix“. Hier verriegeln Federn an der Kuppelmuffe in der Ar­ma­turenspindel – das Verstiften entfällt.

Und sollten dann auf der Baustelle doch noch weitere zentimeterweise Anpassungen notwendig sein, „ist dies auch einfach“, sagt Kerl. Das „Verlängerungs-Set“, eine vorgebohrte Edelstahlstange inkl. Hülsrohr (in der Länge von 30 oder 50 cm) wird auf die benötige Länge gekürzt – und kann danach auf die eingebaute TELEMAX montiert werden.

Lagerhaltung enorm reduziert

Dank des variablen TELEMAX-Systems reduziert sich die notwendige Lagerhaltung erheblich: Durch die Kombinierbarkeit mehrerer TELEMAX miteinander wird das Vorhalten von Einbaugarnituren für unterschiedliche Rohrdeckungen und Nennweiten deutlich minimiert.

„Als nächstes Zubehör des TELEMAX-Systems stehen der Adapter zur Montage eines Zeigerwerkes – welches die aktuelle Stellung der betriebenen Armatur anzeigt –, und des weiteren ein abschließbarer Vierkantschoner zum Schutz vor unbefugtem Betätigen einer Armatur in z.B. sensiblen Industrieanwendungen, auf dem Entwicklungsplan“, führt Andreas Kerl weiter aus.

Und er fasst zusammen: „Dank des Edelstahls wissen wir, dass das TELEMAX-System eine lange Lebensdauer hat – länger als verzinkte Ausführungen. Die Variabilität macht das Sys­tem flexibel für alle Einbausituationen –, der Montageauf­wand und die Lagerhaltung sind geringer, die Arbeit mit TELE­MAX ist kostengünstig und zeitsparend.“       •

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Informationen zur BÜSCH Technology GmbH & Co.KG:

Das Unternehmen wurde 1980 von Waltraud und Horst Schmidt sowie Hans-Joachim Büttner gegründet. Heute werden über 70 Mitarbeiter an drei Standorten beschäftigt, Hauptsitz ist Nürnberg. Hergestellt werden Teleskop-Einbau­garnituren, mobile Elektroantriebe und Edelstahlarmaturen bis DN 3.000 für den Bedarf der chemischen Industrie und der kommunalen Wasser- und Abwasserwirtschaft im In- und Ausland. BÜSCH ist ISO-9001-zertifiziert. Geschäftsführer sind Dipl.-Ing. Oliver Schmidt und Jochen Büttner.

Findelwiesenstraße 15, 90478 Nürnberg, Telefon 0911-46254-0

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Pressekontakt:

Dr. Thomas Lappe

Irrerstraße 17-19
90403 Nürnberg
Tel. 0911-130 70 28